Die Magnet­feld­thera­pie ist mit der medikamentösen Schul­medizin gut kombinier­bar.

Kein Allheilmittel, sondern viel­mehr eine unter­stützende medizinische Be­hand­lung, die in ein ganzheitliches Therapie­konzept ein­ge­bunden wird.

Arthrose mit Magnetfeldtherapie behandeln

Die pulsierende Magnettherapie ist eine effektive Be­hand­lungs­methode bei Gelenk­ver­schleiß (Arthrose).

Dieses sind schmerz­hafte, degenerative Ver­änder­ungen der Gelenke und der Wirbel­säule.

Die be­troffenen Gelenke werden dabei etwa 20 Minuten in einem kleinen Tunnel gelagert, der Magnet­felder erzeugt.

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Wirkung:

Die magnetische Stimulation soll die Abwehr­kräfte steigern und die Selbst­­heilungs­kräfte wieder­her­stel­len.

Im gesunden Gelenk sind unter anderem spezielle elektrische Felder als Reiz für den Wieder­auf­bau und Erhalt des Knorpel­gewebes zu­ständig.

Degenerative, entzündliche oder traumat­ische Veränder­ungen des Knorpel­gewebes führen aber dazu, dass die natür­lichen Regenerations­prozesse des Knorpels deutlich vermindert oder ein­gestellt werden.

Helfen können hier die Magnet­feld­be­strah­lungen, von denen ein regenerativer Impuls an die schmer­zen­den Ge­len­ke ausgeht: sogenannte piezo­elektrische Potentiale und Impuls­ströme regen Ihre Knor­pel­zel­len zur ge­steigerten Bildung von Knor­pel­­­grund­­substanz an.

Experimentelle und klinische Unter­such­ungen in den USA und Europa belegen die Wirksamkeit, durch­schnitt­liche Erfolgs­raten von 70% bis 80% wurden erzielt.

Behandlung:

Eine Magnetfeld-Kur besteht aus 6-10 Anwendungen.

Die Therapie ist völlig schmerzlos und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Sie können während der Behandlung entspannen und sogar Ihrer gewohnten Lektüre nachgehen.

Je nachdem, wie alt Sie sind, und je nach Ursache und Art Ihrer Beschwerden, wird die Feldstärke variiert und Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst.

In wissenschaftlichen Versuchen hat sich gezeigt, dass ein Signal dann am wirkungsvollsten ist, wenn es den natürlichen Signalen und Schwingungen, wie sie im Organismus selbst gebildet werden, am nächsten kommt.

Prognose:

Der optimale Erfolg tritt gewöhnlich etwa 4 bis 6 Wochen nach Be­endig­ung der Behandlung auf. Bei ver­schieden­en Patient­Innen kann eine vorübergehende Ver­schlim­mer­ung der Beschwerden eintreten – bekannt als reaktive Phase. Dies ist als positiv zu werten und zeigt, dass der Organismus auf die Behandlung anspricht.

Zeigefinger einer Hand am Gerät, mit dem die pulsierende Magnetfeldtherapie durchgeführt werden kann