Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist eines der Hauptelemente der langkettigen Moleküle des Bindegewebes im Gelenkknorpel. Vor allem Knorpelzellen und die Gelenkschleimhaut bilden Hyaluronsäure.

Die wasserbindende Hyaluronsäure und ihre Polymere (langkettige Verbindungen) halten die Gelenkflüssigkeit viskos (dickflüssig).

Damit ist die Hyaluronsäure das eigentliche „Schmiermittel“ im Gelenk, das die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen unterstützt.

Hyaluronsäure verbessert aber die Knorpelernährung und wirkt knorpelschützend.

Daher unterstützt sie die Bildung von elastischem Bindegewebe durch Knorpelzellen und dämmt den Verlust an Knorpelzellen ein.

Knorpelschutztherapie mit Hyaluronsäure

Arthrose ist die typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung der Gelenke und eine natürliche Folge unseres Alterungsprozesses, aber auch bei jüngeren Personen kann eine Arthrose auftreten.

Injektionen mit Hyaluronsäure können Arthroseschmerzen in frühen Stadien (Arthrose Grad II bis Grad IV) häufig deutlich verbessern. 

Viele Arthrosepatienten erfahren also eine wesentlich bessere Belastbarkeit.

Bei Arthrose der Hüfte, Knie und Sprunggelenke spüren die Patienten eine deutliche Zunahme der maximalen Gehstrecke. 

Diese symptomatische Verbesserung kann bei einzelnen Patienten über Monate oder Jahre anhalten, wie Studien zur Hyaluronsäurebehandlung belegen.

Knorpelschutzpräparat wird in ein Knie injiziert
Dr. Knöbel injiziert das Knorpelschutzpräparat ins Knie des vor ihm sitzenden Patienten